Holzpelletsheizungen

Umweltfreundliche, erneuerbare Energien gewinnen immer mehr an Bedeutung sowohl auf der politischen Ebene als auch bei den Verbrauchern. Der Energieträger Holz, in Form von Pellets, wird bei den erneuerbaren Energien eine besondere Rolle spielen.
Das Holzpellets-Heizungen auf dem Vormarsch sind, zeigt die seit drei Jahren steigende Nachfrage nach dieser innovativen Heiztechnik. So wurden in den Jahren 2001 und 2002 jeweils rund 5.000 neue Anlagen in Deutschland in Betrieb genommen. Doch nicht nur die Zahl der Anlagenhersteller sondern auch die der Pellet-Produzenten steigt.

 

Ankauf und Einbau von Pelletsheizanlagen werden finanziell gefördert. Die Grundförderung erfolgt in der Regel durch das Marktanreizprogramm des Bundes.

 

Was sind Holz-Pellets?
Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) mit einem Durchmesser von ca. 4 - 10 mm und einer Länge von 20 - 50 mm. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck hergestellt und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl.

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Vorteile von Pellets gegenüber anderen Brennstoffen
Es gibt viele Gründe, die für den Einsatz von Holzpellets als Brennstoff sprechen. Hierbei handelt es sich neben den Vorteilen für die Umwelt vor allem auch um ökonomische Vorteile, die bisher häufig noch übersehen werden.
Die Verbrennung von Holzpellets ist kohlendioxidneutral. Beim Verbrennen der Pellets wird nur die gleiche Menge an CO2 freigesetzt, die die Bäume über das Wachstum aufgenommen haben. Der Kreislauf schließt sich also.

 

In einem Einfamilienhaus kann beispielsweise durch das Umstellen von einer Heizöl- auf eine Pelletsheizung der CO2-Ausstoß um rund 5 t/a reduziert werden (bzw. 2,5 t/a bei Austausch einer Gasheizung).

 

Neben einer Verringerung des Kohlendioxidausstoßes kommt es bei der Verbrennung von Pellets auch zu einem geringeren Ausstoß an Schwefeldioxid. Da dieses Gas maßgeblich zur Bildung von saurem Regen beiträgt und für das Sterben unserer Wälder mitverantwortlich ist, leistet die Verbrennung von Pellets auch einen Beitrag zum Schutz unserer Wälder.

 

Umweltverschmutzungen in Folge von Transportunglücken wie Lecks in havarierten Tankern und Lecks in Gaspipelines entfallen bei dem Gebrauch von Pellets als Brennstoff. Auch die Gefahr von Explosionen, Bränden und Grundwasserverunreinigungen bei der Lagerung des Brennstoffes ist im Vergleich zu den fossilen Energieträgern deutlich geringer.

 

Der Preis von Pellets entwickelt sich weitgehend unabhängig von Gas- und Ölpreisen, die im Zuge knapper werdender Ressourcen und steigender Ökosteuer weiter steigen werden. Bereits heute stellen Pellets hinsichtlich des Brennstoffpreises eine kostengünstige Alternative zu fossilen Brennstoffen dar.

 

Holzpellets benötigen aufgrund ihrer hohen Energiedichte ein deutlich geringeres Lagervolumen als andere biogene Festbrennstoffe, was eine problemlose Vorratshaltung für eine Heizperiode ermöglicht.

 

Angeliefert werden sie mit einem speziellen Silofahrzeug, das die Pellets staubfrei und sauber in den Keller pumpt. Die Brennstoffversorgung des Heizkessels erfolgt vollautomatisch. Geringe Emissionen und hohe Wirkungsgrade machen die Anlagen sehr umweltfreundlich Pelletsheizungen stehen damit Ölheizungen in punkto Komfort in keiner Weise nach.

 

Förderprogramme
Pellet-Zentralheizungen mit einem Wirkungsgrad von mindestens 85 % werden durch das Marktanreizprogramm der Bundesregierung gefördert. Gefördert werden ausschließlich Anlagen mit besonders schadstoffarmer und effizienter Verbrennung. Förderberechtigt sind private Bauherren aber auch kleine und mittlere Unternehmen. Anlagen bis 100 kW werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit mindestens 55 Euro je kW installierter Leistung gefördert. Mindestens 1.500 . erhalten Anlagen mit einem Wirkungsgrad von 90 %.

 

Größere Anlagen bis 300 kW werden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Dabei wird im Rahmen eines zinsgünstigen Kredits ein Teilschulderlass in Höhe von ebenfalls 55 Euro je kW gewährt.

 

Unmittelbar nach Eingang des Antrags bei der BAFA bzw. KfW können Sie den Auftrag erteilen und mit den Arbeiten beginnen.

 

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